Sans racines

Beim Zeichnen arbeite ich aus dem Inneren, dem Gedächtnis, als auch mit intuitiven, teils repetitiven Formen. Begleitet häufig durch Vorlagen – äussere Bilder wie Fotografien, Filmmaterial, Bilder aus den Medien, Büchern, gerne Ornamente. Intuitiv wähle, sammle und ordne ich diese. Wenn ich von den äusseren Bildern ausgehe, will ich diese nicht abzeichnen. Es gilt für mich das «Etwas», das, was mich das Bild wählen liess, auszumachen und in zeichnerischer Form festzuhalten. Die inneren und die ausgewählten äusseren Bilder, sowie manchmal geschriebene Sprache, kombiniere und vermenge ich pro Zeichnung.

Die einzelnen Bilder sind untereinander kombinierbar. Ich habe diesem kontinuierlichen, wuchernden Schaffen den Übertitel Sans Racines gegeben. Innerhalb der Serie gibt es wiederum neue Titel, je nach Aussstellungsort oder Zusammenstellung der einzelnen Elemente.

Aktuell arbeite ich an einer Inszenierung um in einem bestimmten Moment während einer Ausstellung einen freien und phantasievollen Gesprächs-Austausch unter den BesucherInnen als Teil der Gesamtpräsentation zu ermöglichen.